Mit Hilfe eines e Gitarrenverstärkers ist es möglich den Sound und den Klang einer elektrischen Gitarre zu verstärken. Das Prinzip der Verstärkung lässt sich vereinfacht wie folgt erklären: Per Kabel oder Funk werden die Signale des elektromagnetischen Tonabnehmers an den Verstärker übertragen, der wiederrum diese Signale verarbeitet und den verstärkten Klang herausgibt. Der Klang wird somit bei der Verzerrung, oder auch Übersteuerung von Röhrenverstärkern gebildet. Auf Konzerten verschiedener Musikrichtungen benutzen Gitarristen den e Gitarrenverstärker, um die von ihnen ausgeübte Musik dem Publikum näher zu bringen.
Die verschiedenen Arten von E-Gitarrenverstärkern
Ein Gitarrenverstärker ist nicht gleich ein Gitarrenverstärker. Es erfolgt eine Unterscheidung in verschiedene Klassen. Je nach der Bauart, dem Einsatzzweck und des Klanges wird klassifiziert. Nichtsdestotrotz kommt es oftmals zu einer Vermischung dieser Kategorien, so dass eine Einordnung schwierig ist. Comboverstärker sind die wohl bekanntesten Verstärker, die je nach Einsatzort als Studio-, Übungs- oder Bühnenverstärker dienen. Auch der Klang ist von entscheidender Bedeutung. Es erfolgt eine Unterscheidung in clean, britisch, amerikanisch oder verzerrt. Das Letztere ist dabei eines der wichtigsten Klangeffekte.
Der Aufbau eines Gitarrenverstärkers stellt sich wie folgt dar. Der Signaleingang erfolgt meistens durch einen Mono-Klinkenstecker, der eine Größe von 6,35 mm aufweist. Die verschiedenen Frequenzbereiche, Beispiele dafür wären Bass, Mitten und Höhen, werden gehoben beziehungsweise gesenkt mit Hilfe eines Equalizers oder auch Klangstellers. Des Weiteren werden Stromversorgung, ein Endverstärker sowie mindestens ein Lautsprecher, meist sind es jedoch Lautsprechersysteme, benötigt. Moderne Lautsprechersysteme weisen Lautsprecher aus, die bis zu 15 Zoll betragen. Bei drei 15 Zoll Lautsprechern ist somit eine Gesamtleistung von etwa 400 Watt möglich. Ob 2 Watt oder das Zweihundertfache davon, in äußerst vielen Verstärkern werden Tremolo sowie Chorus eingebaut. Diese Eigenschaften tragen zu einer größeren Vielfalt an Klangerlebnissen bei. Um einen Hall zu erzeugen, der allerdings von künstlicher Natur ist, werden Verstärker vermehrt mit einem sogenannten Federhall oder auch einer Hallspirale ausgestattet.
E-Gitarren mit Verstärker im Test
Unerwünschte Klangeffekte, ausgelöst von Verzerrungen beziehungsweise Übersteuerungen, waren vor allem zu den Anfangszeiten der Gitarrenverstärker ein großes Problem. Der verzerrte Klang wurde sowohl von den Musikern nicht als lebendig oder wohlklingend interpretiert, sondern viel mehr als nervig und störend. Viele Musiker neigten jedoch dazu die Gitarren unter Volllast zu spielen, so dass diese Endstufenverzerrung immer wieder auf das Neue provoziert wurde. Letztendlich gab es in dem Sinne keinen Drang zur Perfektion. Ziel war es den verzerrten und nicht idealen Klangton auch in der Vorverstärkerstufe zu ermöglichen. Durch e-Gitarren mit Verstärker im Test beziehungsweise in verschiedenen Versuchen und Proben, ist es einem britischen Hersteller erstmals gelungen, diese Verzerrungen bei geringen Lautstärken zu erzeugen. Heutzutage ist aufgrund von digitalen Signalprozessoren sowie der fortschreitenden Technik und Software eine enorme Vielzahl von Klängen sowie Klangerlebnissen möglich.